Das Drama um die Zwillinge Alessia und Livia ist vom Blick auf den mamablog im Tagi-Online übergeschwappt. Bei Blick geht es um die Suche nach den verschwundenen Kindern und wir hoffen, dass sie noch lebendig und gesund gefunden werden. In solcher Situation erscheint es überflüssig und respektlos, nach den Ursachen für das Drama zu suchen.
Anders sieht es die Emanzen- und die Wohlfühlgemeinde im mamablog. Dort wird fleissig spekuliert, was wohl mit dem Vater nicht stimme, der so etwas tue und was wohl für psychologische Hintergründe hinter den von ihm selber genannten Gründen stehen könnten.
Der Tote hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Den Besserweibern genügt es allerdings nicht, den Inhalt dieses Abschiedsbriefes zur Kenntnis zu nehmen und wörtlich zu nehmen.
Schliesslich sind Männer blöde und wenn sie einen Abschiedsbrief schreiben, dann genügen deren Worte nicht. Sondern man muss sie auch noch interpretieren, verdrehen und den geschundenen Vater ein weiteres mal als Blödian hinstellen.
Die mamablog-Kommentatoren stürzen sich auf die Frage:
Wie kann ein Mann soweit kommen und seine Kinder und sich selber umbringen, wenn ja gar nichts weiter schlimmes passiert ist, ausser dass ihm seine Frau davonlief und ihm die Kinder entzieht.
In Wahrheit müssten wir hier anders herum fragen: Wie halten es all die anderen Tausenden von Opfern habgieriger Frauen aus? Wie kommt es, dass pro Jahr nur ein oder zwei Männer ob diesem fürchterlichen Trennungsschmerz durchknallen? Warum lassen wir zu, dass unser Betreuer- und Juristenstaat solche Zustände anheizt?
Sonntag war ich mit einem langjährigen Freund unterwegs, gut situiert, gut aussehend, wenig angegraut, von einer trockenen, rauhen Männlichkeit, immer etwas wortkarg, aber sehr präzise im Denken und immer auf den Punkt.
Mein Begleiter kommentiert über die jungen Frauen von heute. Gemeint wären demnach die wirklich jungen Frauen ab 22 und die bis 44-jährigen, denen wir die zweite Jugend zugestehen. Zu den Frauen aus der älteren Garde gehören die Ex-Frauen seiner Kollegen. Und aus der jüngeren Garde kennen wir seine persönliche Bettenkollektion.
Jede, und seit neuestem sogar die letzte übriggebliebene Ausnahme, warfen die verheirateten Frauen ihre Ehemänner aus dem Haus. Zuerst verweigerten diese Frauen ihren Männern den Sex, kaum war das zweite Kind da. Spätestens drei bis fünf Jahre später fingen sie an, hinter dem Rücken ihrer Männer querzuvögeln. Es gebe in der Schweiz keine verheirateten Frauen unter 40 mit Kindern zuhause, die nicht hinter dem Rücken ihrer Männer quer durch vögeln täten, lasse ich mich belehren.
Lügen täten die Frauen von heute was das Zeug halte. Und deren Männer seien so unendlich blöde, dass sie es nicht einmal merkten.
Farbig berichtet er mir dazu ein Beispiel:
Bei ihm liege eine seiner sehr jungen Gespielinnen. Die telefoniere mit ihrem Lebenspartner und erzähle lauter Lügen und der merke einfach nichts. Als ihr Freund am Telefon frage, was sie so mache, da antworte sie, dass sie grad im Bett sei. Dass es ein fremdes Bett ist und dass mein Gewährsmann grad seinen Finger in ihr drin hat, das allerdings lasse sie in dem vertrauensseligen Telefongespräch weg.
Ich bin etwas erstaunt: “Die Frau ist noch so jung, was will die überhaupt von ihrem Freund, wenn sie anderswo vögelt?”
Mein Gewährsmann in solchen Dingen meint: Von ihrem Freund will sie Kinder, Geld, ein Haus. Die Frauen wollen alle nur das eine, nämlich Kohlen. Sie angeln sich den Chrampfer, der die Kohlen beschafft. Für den guten Sex können sie quervögeln. Eine von den ganz jungen sage sogar, ihr sei am Schluss egal, von wem das Kind wirklich stamme.
Und sobald die Kinder da sind, haben sie den Ehemann in der Falle und er muss weiter blechen. Also können sie ihn auch aus dem Haus jagen und sich den Lover einquartieren.
Ihm gegenüber seien diese Frauen wenigstens ehrlich: “Ein Haus, Kinder und einen X5 vor der Hütte, das ist das Ziel. Guten Sex besorgt man sich anderswo.”
Die Ex-Frauen seiner geschundenen Kollegen sind das Publikum unserer Emanzen. Ihnen wurde die totale Freiheit jenseits von allen Bindungen und Verpflichtungen angepriesen. Sie sind informiert, kennen die Tricks, haben genügend herumvögelnde, alleinstehende Altersgenossinnen, die Zeit haben zum Recherchieren und ihnen sagen, wie man eine solche Unternehmung aufzieht.
In unserem Sozialbetreuerstaat können solche Frauen aufs ganze gehen, alles riskieren. Unsere Sozialwesen bietet die Vollkaskoversicherung für den Fall, dass sie ihre Fuhre doch noch vor die Wand fahren.
Solche Frauen brauchen nur zu scheiden, die Kinder mitzunehmen, und den Erzeuger abzuzocken. Seine Gefühle, seine Ehre, seine Hingabe sind nichts als Dreck wert! Würden der Blick und die Emanzenfraktion im mamablog anders urteilen, wenn dieser verzweifelte Vater statt dem grossen Wort Liebe das einfachere Hingabe benutzt hätte?
Solange nur einer oder zwei aus 10’000 abgezockten und verratenen Ehemännern durchknallen, solange kann die staatlich besoldete, SP-wählende Gilde der Sozial-Psychobetreuer weiter ihren finsteren Geschäften nachgehen. Unsere Emanzen lassen wir noch immer unbehelligt drauflosschwadronieren. Die Richter und Scheidungsanwälte machen emsig ihre Kohlen –
Kollateralschäden nimmt man in diesem wirtschaftlichen Verteilungskrieg schulterzuckend hin.